Verwaltungsangestellte

 

Bewerbungsschreiben

Rubrik:
Anschreiben mit Bezug auf eine Stellenanzeige
Berufsgruppe: Sekretariat/Büro/Sachbearb.
Erstellt am: 10.08.2008
Anmerkungen: Wollte gern eine Bewerbung, die anders ist als andere. Ist die anders genug oder zuviel des Guten? - Bitte ehrliche, konstruktive Kritik...danke!
Wollte noch unterbringen, dass mich mein jetziger AG auch vorzeitig gehen lassen würde, wenn ich was neues habe, weiss nur nicht genau wie
Bewertung:
24 Bewertungen (Ø 9.1/10)
 

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Folgende Kommentare wurden zu dieser Bewerbungsunterlage abgegeben

1. Bewertung, verfasst am 10.08.2008

Vom Inhalt her finde ich das Anschreiben okay. Aber auf jeden Fall zuviel! Das Anschreiben darf nur 1 DINA4 Seiten umfassen.

Zitat:
Herr Dr. XXXXX XXXXXXXXXX

Das kann zum Beispiel weg. An wen das Anschreiben gerichtet ist, erfährt der Leser aus der Grußformel. Die Leerzeile in der Empfängeradresse kann auch weg.

Zitat:
Ich bin 37 Jahre alt

Das kann ebenfalls gestrichen werden. Kann man vom Lebenslauf ableiten.

Zitat:
Ich möchte mich an einem neuen Arbeitsplatz neben den allgemeinen Büroarbeiten gern wieder intensiver mit Werbung, Präsentationen und Dokumentationen befassen. Für diesen Bereich habe ich mich bereits während meiner Arbeit für die xxx sehr interessiert.

Aufgrund des Umfangs würde ich diesen Absatz weglassen.

Zitat:
Auch die Herausforderung für eine neue, junge Einrichtung tätig zu sein, deren Aufgabe die Energieforschung bzw. die Zusammenführung der verschiedenen Bereiche ist, reizt mich sehr.

Das würde sich doch prima als Einstiegssatz eignen! Den Bezug zur Stellenanzeige kannst du dann als Zusatz zum Bertreff machen!

Zitat:
Wollte noch unterbringen, dass mich mein jetziger AG auch vorzeitig gehen lassen würde, wenn ich was neues habe, weiss nur nicht genau wie

Das würde ich aufgrund des bestehenden Umfangs nicht aufführen ... außer es wird gefordert. Kann man im Gespräch dann ansprechen.

2. Bewertung, verfasst am 12.08.2008

Hallo,

Oh ja, Ihr Bewerbungsschreiben ist anders. Allerdings nicht besser. Der Kritiker vor mir hat schon einige Fehler gut erkannt, sodass ich die Beurteilung nur noch ergänzen möchte.
Ihr Ausdrucksweise ist ganz gut, "feinsinniger" schreiben andere auch nicht. Aber der Inhalt wertet Ihre Eignung, für diese Arbeitstelle, ab.

Satz 1: Schreiben Sie: "...in der "xxxxxx Zeitung" am 9. August 2008."

Ihr Satz: "Da die Firma leider voraussichtlich Ende des Jahres aufgelöst wird, besteht für mich die Notwendigkeit, mich beruflich neu zu orientieren."

Meine Kritik: Dieser Satz lässt erkennen, dass Sie auf einen Wechsel des Arbeitsplatzes keine große Lust haben. Den Satz weglassen.

Ihr Satz: "Ich möchte mich an einem neuen Arbeitsplatz, neben den allgemeinen Büroarbeiten, gern wieder intensiver mit Werbung, Präsentationen und Dokumentationen befassen. Für diesen Bereich habe ich mich bereits während meiner Arbeit für die xxx sehr interessiert."

Meine Kritik: Was ist den, wenn Ihre Wünsche nicht berücksichtigt werden können. Ihre Mitbewerber, die diese Wünsche nicht äußern, ernten durch dieses "Rosinen picken" Vorteile.

Ihr Satz: "Dies und nicht zuletzt die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung, die mir wegen meiner Kinder sehr willkommen ist, macht das xxx für mich zu einem nahezu idealen neuen Arbeitgeber."

Mein Tipp: Die "kleinen Süßen", die Ihre Mami in die zeitliche Abhängigkeit treiben, sind bei Kollegen und Chefs oft ein Dorn im Auge. Ihr Satz bestätigt meine Aussage. Sie möchten oder können nur zu bestimmten Zeiten arbeiten und wenn Sie mal für die Kollegin einspringen sollen......Nein, nein, tut mir leid. Das geht nicht, weil ich ja nach Hause muss, wegen der Kinder.

Haben Sie meine Darstellung verstanden? So stolz Sie auch auf Ihre Kinder sind, erwähnen Sie sie nur im Lebenslauf und geben Sie nicht zu verstehen, dass Sie zeitlich gebunden sind.

Ihr Satz: "Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann freue ich mich schon jetzt darauf, von Ihnen zu hören und Sie vielleicht bald persönlich kennen zu lernen."

Meine Kritik: Puuu, klingt echt übertrieben. Ein bisschen weniger aufgesetzte Freundlichkeit wäre besser.

Trotz aller Kritik denke ich, dass Sie ein gewisses Talent besitzen, bezüglich Ihrer schriftlichen Ausdrucksweise. Wenn Sie sich lange genug damit beschäftigen, werden Sie mal richtig gut.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, bei der Suche nach dem beruflichen Glück und immer einen Euro mehr in der "Lohntüte", als Sie wirklich brauchen.




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