{"id":474,"date":"2012-09-13T16:56:49","date_gmt":"2012-09-13T14:56:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bewerbung-tipps.com\/blog\/?p=474"},"modified":"2020-06-28T22:42:24","modified_gmt":"2020-06-28T20:42:24","slug":"umgang-mit-absagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bewerbung-tipps.com\/blog\/bewerbungsphasen\/umgang-mit-absagen\/","title":{"rendered":"Bewerbung: Wie man mit einer Absage umgeht"},"content":{"rendered":"<p>Wer Zeit und M\u00fche in eine Bewerbung steckt, ist nat\u00fcrlich entt\u00e4uscht, wenn eine Absage im Briefkasten oder E-Mail-Postfach landet. Zumal dann, wenn man bereits zu einem Vorstellungsgespr\u00e4ch eingeladen wurde, welches gut verlief. H\u00e4ufig erh\u00e4lt man leider nur eine allgemeine Absage, die einem nicht dabei hilft, Fehler zu erkennen und es beim n\u00e4chsten Mal besser zu machen. Trotzdem gibt es einige Strategien, mit denen man aus einer Absage einen Nutzen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Bewerbungen ziehen kann.<\/p>\n<h2>Analysieren Sie Ihre Bewerbung<\/h2>\n<p>Wenn eine Absage kommt, ohne dass vorher ein Bewerbungsgespr\u00e4ch stattgefunden hat, sollten die Bewerbungsunterlagen noch einmal gr\u00fcndlich gepr\u00fcft werden. Ist der Lebenslauf selbsterkl\u00e4rend? Ist das Anschreiben wirklich auf das entsprechende Stellenangebot zugeschnitten? Stimmen die Formate, Schriftgr\u00f6\u00dfen sowie Rechtschreibung und Grammatik? Schon der kleinste Fehler kann n\u00e4mlich dazu f\u00fchren, dass die Bewerbungsunterlagen aussortiert werden. Gr\u00f6\u00dfere Sicherheit bringt es, wenn ein unabh\u00e4ngiger Dritter die Unterlagen noch einmal ehrlich und objektiv pr\u00fcft.<\/p>\n<p>Wenn die Absage nach einem Bewerbungsgespr\u00e4ch eingeht, steht zumindest eins fest: Die Bewerbungsunterlagen waren sehr gut. Ansonsten w\u00e4re es gar nicht zu dem Gespr\u00e4ch gekommen. Nun muss aber das Gespr\u00e4ch noch einmal durchgegangen werden. Wie verlief es? Konnten alle Fragen beantwortet werden? Auf welche Situationen k\u00f6nnte man sich beim n\u00e4chsten Mal besser vorbereiten? Erst wenn alle diese Fragen gekl\u00e4rt sind, hat es einen Wert, eine neue Bewerbung anzugehen.<\/p>\n\n<h2>Wenn nachhaken, dann richtig!<\/h2>\n<p>Nur in sehr seltenen F\u00e4llen erhalten Bewerber, die eine Absage bekommen, die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr genannt. Das kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen erhalten gro\u00dfe Unternehmen sehr viele Bewerbungen. Der b\u00fcrokratische Aufwand, den individuelle Absagen bedeuten w\u00fcrde, ist ihnen zu hoch. Deswegen werden Standardabsagen verschickt. Des Weiteren gibt es das sogenannte \u201eAllgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)\u201c. Dieses soll eine Diskriminierung von Bewerbern aufgrund von Geschlecht oder Staatsangeh\u00f6rigkeit verhindern. Um nicht angreifbar zu werden, vermeiden Unternehmen konkrete Gr\u00fcnde in den Absagen.<\/p>\n<p>Es kann aber sehr sinnvoll sein, wenn man genauer nach den Gr\u00fcnden fragt. Zum einen wird man so f\u00fcr die n\u00e4chste Bewerbung kl\u00fcger. Zum anderen kann man sich dem Personalleiter noch einmal ins Ged\u00e4chtnis rufen. Allerdings ist eine Erkundigung ohne vorheriges Bewerbungsgespr\u00e4ch sehr schwer. Es gibt dann n\u00e4mlich keinen konkreten Ansprechpartner, an den man sich wenden kann. Wer allerdings schon bei einem Bewerbungsgespr\u00e4ch war, kann sich an den Interviewer wenden und auf das Gespr\u00e4ch Bezug nehmen. Dies sollte am besten telefonisch geschehen.<\/p>\n<p>In einem solchen Gespr\u00e4ch sollte die konkrete Frage nach den Gr\u00fcnden der Absage vermieden werden. Denn auch bei solchen Nachfragen m\u00fcssen die Unternehmen an das AGG denken. Vielmehr k\u00f6nnte die Frage \u201eWas kann ich beim n\u00e4chsten Mal besser machen?\u201c ein guter Einstieg in das Gespr\u00e4ch sein. Wenn das Bewerbungsgespr\u00e4ch gut verlaufen ist, bringen sie sich dem Personalleiter so ins Ged\u00e4chtnis. Bei einer neuen Stelle oder wenn es mit dem anderen Bewerber doch nicht funktionieren sollte, ist das ein Vorteil f\u00fcr Sie.<\/p>\n<h2 class=\"clear\">Wie mache ich nun weiter?<\/h2>\n<p>Es ist ganz wichtig, eine Absage niemals pers\u00f6nlich zu nehmen. Es sind nicht die pers\u00f6nlichen Qualit\u00e4ten, die abgelehnt wurden, sondern h\u00f6chstens die fachlichen Kompetenzen. Es ist daher wichtig, sich genau zu fragen, ob man in der jeweiligen Branche wirklich Fu\u00df fassen kann und will. Die eigenen St\u00e4rken m\u00fcssen ausgelotet und die hierf\u00fcr am besten geeigneten Stellen f\u00fcr eine Bewerbung gew\u00e4hlt werden. Ansonsten ist die Gefahr von h\u00e4ufigen Absagen recht gro\u00df.<\/p>\n<p>Des Weiteren bietet jede neue Bewerbung eine Chance. Oftmals k\u00f6nnen Sie selbst gar nichts f\u00fcr eine Absage. Manchmal war die Bewerberzahl viel zu gro\u00df oder das Unternehmen hatte schon einen Wunschkandidaten und musste die Stelle lediglich pro forma ausschreiben. Wenn Sie Ihre Bewerbungsunterlagen sorgf\u00e4ltig analysieren und gestalten, wird irgendwann eine Bewerbung Erfolg bringen. Und wenn nicht, ist eine Zusammenarbeit mit einem professionellen Bewerbungshelfer eine sehr gute Option.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer Zeit und M\u00fche in eine Bewerbung steckt, ist nat\u00fcrlich entt\u00e4uscht, wenn eine Absage im Briefkasten oder E-Mail-Postfach landet. Zumal dann, wenn man bereits zu einem Vorstellungsgespr\u00e4ch eingeladen wurde. 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