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Nachricht |
Tinchen77
Gast
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| Verfasst am:
26.11.2007 18:03 Titel:
Nach Studiumabbruch Ausbildung -> Wie erklären? |
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Hallo!
Ich studiere nun im fünften Semester Mathe/Latein auf Lehramt, und musste mir nun nach und nach eingestehen, dass das Studium als solches nichts für mich ist, ich habe da nicht genügend Druck von diversen Chefs.
Nun möchte ich mich um einen Ausbildungsplatz bewerben (irgendwas im kaufmännischen Bereich, und weiß aber nicht, was ich as Begründung angeben könnte, dass ich nach so langer Studienzeit doch plötzlich was ganz anderes machen möchte.
Für mich ist eben einer der Gründe, dass ich im Studium nicht genügend Druck von außen habe (da interessiert ja keinen, was ich mache oder eben nicht mache), das Studium, so wie ich es mache, noch mindestens 5 Jahre dauern wird, das heißt bei Abschluss wäre ich 28, dann käme die Refendariatszeit, in der ich kaum was verdienen würde, und dann erst könnte ich voll Geld verdienen, mit 30, was mir einfach zu spät ist, und zudem kann ich mir ein Studium einfach finanziell nicht mehr leisten.
Ich denke aber, dass ich das kaum angeben werde können. Habt ihr vielleicht Tipps für mich, was ich als Gründe für den Wechsel angeben könnte?
Vielen Dank,
Liebe Grüße,
Tinchen |
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Pagelsdorf
Gast
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| Verfasst am:
29.11.2007 13:20 Titel:
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Hi Tinchen!
Mir gehts ähnlich wie dir. Ich studiere Jura im 3. Semester und das interessiert mich auch noch so wie zum Anfang, aber ich habe nur noch 10 SWS und mir fehlt einfach die Eigeninitiative und der Druck das bis zum 2. Staatsexamen durchzuziehen. Zudem ist es wirklich recht teuer zu studieren, deshalb möchte ich eine Ausbildung zum Rechtspflger machen.
Ich bleibe also dem Fach treu, das lässt sich ja noch schwerer erklären.
Da kommt gleich die Frage: Warum studierste nicht einfach weiter?
Zu dir:
5 Semester ist doch gar nicht so lang, das Problem ist, dass man irgentwann zu alt ist, da will einem keiner mehr ausbilden:?
Also: jetzt oder nie
Ich würde bei der Bewerbung einfach wenig aufs Studium eingehen und deine Interessen in Wirtschaft usw deutlich ausführen. |
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planlos81
Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 68
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| Verfasst am:
30.03.2008 18:02 Titel:
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Ist zwar schon etwas älter, aber irgendwie haben ja mehrere Leute das Problem
Macht euch da nicht zu viele Gedanken! Man darf nur nicht anführen, dass man "keinen Druck" hatte (der fehlt übrigens vielen Studenten)! ---> Mangelnde Eigeninitiative, Lernbereitschaft, kann sich nicht selbst motivieren! Ich hab Jura kurz vor dem Examen sausen lassen, aber man kann allem etwas positives abverlangen. Klar, "Hauptsache nen Abschluss in der Tasche!". Und dann??? Ich möchte in dem Gebiet jedenfalls nicht mehr arbeiten Mir brachte das jetzt zwar bei 5 Bewerbungen 2 telefonische Nachfragen: "Ja aber warum haben Sie nicht.....", nachdem ich das aber erklärt habe, wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
In der Bewerbung bewirbt man sich dann einfach, als hätte man nicht studiert, nimmt natürlich aber die Erfahrungswerte, Kenntnisse, Fähigkeiten mit auf. Nicht jedem liegt ein THEORIEorientiertes, langjähriges Studium. Da kann man ruhig damit argumentieren, dass man lieber praxisbezogen arbeiten möchte. Im Anschreiben braucht ein abgebrochenes Studium jedenfalls nicht auftauchen. |
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