Bewerbung als kommissionierer

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Mike45883
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2
Bewerbung als kommissionierer
16.03.2015 14:54
Hallo wollte mich als kommissionierer bewerben aber weiß leider nicht wie ich die Bewerbung schreiben soll. Ich bin 27 Jahre alt und hab im Jahr 2005 eine Ausbildung angefangen als Koch und 2007 hab ich die Ausbildung abgebrochen durch famielere Probleme und nach zwei Monaten hab ich in ein call Center angefangen als Kaufmann im dialogmarketin und würde zum 2.2.2015 gekündigt . Und weiß momentan nicht wie ich die Bewerbung schreiben soll. Vielleicht kann mir da einer helfen. [/i]
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Leuchtfeuer
Gast




Zu: Bewerbung als kommissionierer
16.03.2015 15:55
Hallo Mike45883,

die abgebrochene Kochlehre würde ich nicht an die große Glocke hängen.

Hier sind ein paar Formulierungs-Möglichkeiten, an denen Du Dich zukünftig orientieren kannst:

Einleitung:
1. Bezug zum Unternehmen herstellen (was verbindet mich mit dem Unternehmen).
2. Das Unternehmen loben (nicht übertreiben).
3. Erwähnen, was ich für das Unternehmen leisten will (wie bringe/setze ich mich ein).
4. Qualifikation beschreiben (Darstellung Deiner(s) Kompetenzen/Fachkenntnisse/Know-hows).
5. Verständlich machen, dass Du wirklich Interesse an der angebotenen Stelle hast und Freude, Spaß wie auch Lust damit verbindest. Die Beschreibung Deine Motivation sollte fühlbar werden.
6. Der Ansprechpartner(in) sollte persönlich angeschrieben werden (z. B., Sehr geehrter Herr Müller,)

Hauptteil:
1. Schilderung Deiner Qualifikation (was kann ich).
2. Aufzählung Deiner Tätigkeiten vergangener Tage (was habe ich gemacht).
3. Beteuerung Deiner Leistungsbereitschaft (was bringe ich dem Unternehmen).
4. Schilderung Deiner bewiesenen Stärken (was zeichnet mich aus).

Abschluss:
1. Ein freundlicher Abschlusssatz, der zeigt, dass Du Dich auf die Arbeit freust und richtig Bock drauf hast.
2. Bekundung Deiner Freude auf ein Vorstellungsgespräch.
3. Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“.
4. Postskriptum - dieses bleibt dem Personaler in Erinnerung.

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Diese Ausdrucksweisen und Formulierungen sollten im Anschreiben keine Verwendung finden:

1. Übertriebene Beschreibung der eigenen Vorteile, die man aus der Einstellung zieht.
2. Keine „Nullaussagen“ formulieren, z. B., „Allgemeine Bürotätigkeiten sind für mich selbstverständlich.“. Dieser Satz enthält keine verwertbare Information - besonders wenn ihn eine Büroangestellte(r) schreibt.
3. Keine Negativmotivation zu erkennen geben, z. B., „Ich habe bis zuletzt auf Besseres gehofft und ...“
4. Vermeide Negationen (keine, nicht / „Leider bringe ich keine Erfahrungen mit ...“ / „Da ich die Ausbildung nicht beendet habe ...“
5. Vermeide Negativa (Schattenseiten, Schwächen / „... der Umgang mit EDV-Programmen stellt für mich kein Problem dar“ Das Wort „Problem“ sollte in Deinem Vokabular fehlen.
6. Vermeide Redundanzen (das Vorhandensein von eigentlich überflüssigen Elementen, die für die Information nicht notwendig sind; über­häu­fen mit Merkmalen; dop­pelt ge­mop­pelte Informationen.
7. Nicht im Konjunktiv schreiben (Nicht etwas nur mittelbar und ohne Gewähr be­schrei­ben / „Über ein Vorstellungsgespräch würde ich mich freuen“ / Die Wörter „könnte“ und „möchte“ sind auch verpönt).
8. Sätze nicht mit „Ich“ beginnen. Der Personaler glaubt sonst Du seiest egozentrisch.
9. „Ich hoffe“, ist eine Ausdrucksweise, die eine Unsicherheit erkennbar macht.
10. Nicht den Lebenslauf abschreiben. Manche Erwähnungen aus dem Lebenslauf, besonders die werbewirksamen und herausragenden Fakten, kannst Du benennen.
11. Nicht die Anforderungen aus dem Stellenangebot abschreiben. Wenn Du Dich auf diese beziehst, wähle andere Worte sonst wirkt die Formulierung einfalls- und lustlos. Der Personaler erkennt darin, dass der Bewerber(in) sich wenig bemüht hat, und schließt so auf Deine Arbeitsweise.

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Schau mal zum linken Bildschirmrand. Hier sind Hilfestellungen zu den einzelnen Themen aufgelistet, welche die Bewerbungsunterlagen betreffen. Dort kannst Du Dich schlaumachen und mit frischem Wissen, Dein Anschreiben ansprechend formulieren.

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Viel Erfolg und gutes Gelingen, bei der Ausarbeitung Deines Anschreibens. Ich bin gespannt auf Deinen Entwurf. Smile

Mit lieben Grüßen

Leuchtfeuer
Mike45883
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2
Zu: Bewerbung als kommissionierer
16.03.2015 16:59
Hallo Leuchtfeuer hab so mal meine Bewertung geschrieben und was hältst du davon?


Sehr geehrte Damen und Herren,


Ihre Anzeige ausen Internet hat mich sehr angesprochen und passt zu meinem Profil. Daher bewerbe ich mich um die Stelle als Kommissionierer.

Ich reagiere flexibel auf sich ändernde Bedingungen und sehe wechselnde Aufgaben als willkommene Herausforderung an. Ich lege großen Wert auf Präzision und Sorgfalt am Arbeitsplatz. Teamwork zählte schon an meinen früheren Arbeitsstellen zu meinen Stärken, ebenso wie eigenständiges Arbeiten, handwerkliches Geschick, Organisationstalent, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft. Sie können von mir hohe Motivation, Ausdauer und Belastbarkeit erwarten. Was mich besonders reizt, ist die Möglichkeit, immer wieder neue Technologien kennenzulernen.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Sie mit mir eine Fachkraft haben, die sich schnell in Unternehmen und Team integriert. Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich über eine Einladung zu einen persönlichen Gespräch.


Mit freundlichen Grüßen
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Charlette
Gast




Bewerbung als Kommissionierer
16.03.2015 20:41
Ich möchte auch mal meinen Senft abladen.

Das sind alles nur Floskeln und leere Worte. Warum begründest du nicht mal die Eigenschaften, die du dort aufführst, zumindest ein paar davon.

Zu Beginn sagst du, dass du dich bewirbst, weil die Stellenanzeige zu deinem Profil passt. Was ist denn dein Profil? Welche fachlichen Fertigkeiten bringst du mit? Hast du eine Ausbildung?

Darüber hinaus sagst du, dass dich die Stellenanzeige angesprochen hat. Welche Dinge aus der Stellenanzeige haben dich denn angesprochen? Nenne einfach mal ein paar Beispiele. Es kommt sonst so 0815 rüber. Der Text passt auf alles und nichts.

Die Einleitung ist mir auch zu unpersönlich. Kannst du nicht irgendwie die Person herausfinden, die deine Bewerbungsunterlagen bekommt?

C.M.
Leuchtfeuer
Gast




Zu: Bewerbung als kommissionierer
17.03.2015 01:09
Hallo Mike45883,

sehr viel scheinst Du aber von meinen Tipps nicht beherzigt zu haben. Leider muss ich Charlette zustimmen.

Das Schlimme ist, Dein Anschreiben ist so inhaltslos, dass ich Dir noch nicht mal ein Beispiel schreiben kann. Wink

Hier sind die Formulierungsmöglichkeiten für die Einleitung:

Einleitung:
1. Bezug zum Unternehmen herstellen (was verbindet mich mit dem Unternehmen).
2. Das Unternehmen loben (nicht übertreiben).
3. Erwähnen, was ich für das Unternehmen leisten will (wie bringe/setze ich mich ein).
4. Qualifikation beschreiben (Darstellung Deiner(s) Kompetenzen/Fachkenntnisse/Know-hows).
5. Verständlich machen, dass Du wirklich Interesse an der angebotenen Stelle hast und Freude, Spaß wie auch Lust damit verbindest. Die Beschreibung Deine Motivation sollte fühlbar werden.
6. Der Ansprechpartner(in) sollte persönlich angeschrieben werden (z. B., Sehr geehrter Herr Müller,)

Eine Einleitung könnte beispielsweise dann so aussehen:

Zitat:



Sehr geehrter Herr Personaler,

Ihr Unternehmen spricht mich sehr an, da Ihre Anforderungen mit meinen Fähigkeiten einhergehen. Weil ich mich schnell in die spezifischen Aufgaben und Abläufe Ihres Hauses einarbeiten kann und mich mit aller Kraft für den Unternehmenserfolg starkmache, biete ich Ihnen meine Mitarbeit an.



Mit lieben Grüßen

Leuchtfeuer
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