Bitte um Zeugnisbewertung; Erfolgswunsch, fehlender Dank, u

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Zeugnis gut oder schlecht?Tätigkeit zu oft Wortwiederholungen im ...
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Kai-
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Anmeldungsdatum: 29.01.2019
Beiträge: 6
Bitte um Zeugnisbewertung; Erfolgswunsch, fehlender Dank, u
17.08.2019 12:39
Hallo zusammen,
U.g. Arbeitszeugnis habe ich erhalten. Die vorhandenen Formulierungen sind lt. Bausteinen alle Note 2. Im Vorfeld hatte ich dem AG als Vorschlag einen Zeugnisentwurf zugesandt, der großenteils übernommen wurde.

Beim mir nun zugestellten Zeugnis fallen mir vor allem folgende Punkte auf, zu denen ich von unseren Experten gerne eine Beurteilung hätte. Die fetten Dinge sind mir am wichtigsten:

Fehlen diverser Tätigkeiten. Stattdessen steht aber 1-2 Sachen drin die ich nicht oder nicht nennenswert gemacht habe (die aber wohl in meinen Aufgabenbereich fielen)
Fehlt:
- Leistungsverzeichnis-Erstellung, Ausschreibung, Kostenschätzungen
- Angebotseinholung, Prüfung von Angeboten (ist ggf. in „Vergabe“ enthalten) im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro (Elektro war geringfügig, aber vorhanden)
- Bedarfsermittlung und Nutzerberatung unter Abstimmung mit den Gebäudenutzern
- Online-Anlagensteuerung (war geringfügig, aber vorhanden)


• Keine Aussage über soziales Verhalten (außer „Sein Verhalten gegenüber...“). Reicht das, evtl. aufgrund der kurzen Tätigkeit, aus?

Fehlender Kündigungsgrund.
Gekündigt wurde in erster Linie aufgrund des Miteinander zum Bürokollegen. Der jedoch (nicht beweisbar) auch zu anderen Kollegen durch Mobbing gegen mich für geringe Antipathie sorgte.
In zweiter Linie aufgrund des Arbeitstempos (der Umfang der geleisteten Arbeit wurde jedoch nicht betrachtet, notfalls würd ich hierauf klagen sofern für das Zeugnis erforderlich).
Da man entweder dem Bürokollegen oder mir hätte kündigen müssen (letzteres war einfacher), schlug ich folgende Formulierung vor:
„Herr xxx verlässt die Gebäudewirtschaft aufgrund einer betriebsinternen Abwägung.“
Ist es besser, bzw. wie „schlimm“ ist es, keinen Grund anzugeben?


Wie schlimm ist in meinem Fall die fehlende Dankesformel? Macht es das Zeugnis zunichte?

Wie schlimm ist das nicht genannte Bedauern? Oder ist das weniger schlimm, weil ja offenbar sie gekündigt haben?

• …wünschen wir ihm viel Erfolg…. Anstatt „weiterhin (viel) Erfolg“ (oder evtl. ganz ohne Erfolg zu nennen?). Wäre der Rest des Zeugnisses nicht Note 2, hieße es ich habe total versagt…Aber so, widerspricht sich das doch !?


Wer möchte kann hier das ganze Zeugnis lesen: [Link nur für registrierte Nutzer sichtbar]

Ich freue mich über eure Hilfe und Bewertung hierzu !

Gruß
Kai
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derWolf
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Anmeldungsdatum: 09.09.2019
Beiträge: 6
Re: Bitte um Zeugnisbewertung; Erfolgswunsch, fehlender Dank
13.09.2019 10:34
Hallo Kai,

Zitat:

Hallo zusammen,
U.g. Arbeitszeugnis habe ich erhalten. Die vorhandenen Formulierungen sind lt. Bausteinen alle Note 2. Im Vorfeld hatte ich dem AG als Vorschlag einen Zeugnisentwurf zugesandt, der großenteils übernommen wurde.



es ist eine recht verbreitete Laienmeinung dass ein Arbeitszeugnis aus einer Aneinanderreihung von Schulnoten besteht, die dann unterm Strich eine Gesamtnote ergeben. Ganz so einfach ist das aber nicht. Wink

Zitat:

Beim mir nun zugestellten Zeugnis fallen mir vor allem folgende Punkte auf, zu denen ich von unseren Experten gerne eine Beurteilung hätte. Die fetten Dinge sind mir am wichtigsten:

Fehlen diverser Tätigkeiten. Stattdessen steht aber 1-2 Sachen drin die ich nicht oder nicht nennenswert gemacht habe (die aber wohl in meinen Aufgabenbereich fielen)
Fehlt:
- Leistungsverzeichnis-Erstellung, Ausschreibung, Kostenschätzungen
- Angebotseinholung, Prüfung von Angeboten (ist ggf. in „Vergabe“ enthalten) im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro (Elektro war geringfügig, aber vorhanden)
- Bedarfsermittlung und Nutzerberatung unter Abstimmung mit den Gebäudenutzern
- Online-Anlagensteuerung (war geringfügig, aber vorhanden)



Richtigkeit, Vollständigkeit und Reihenfolge der Tätigkeiten sind von großer Bedeutung für den Leser- und damit auch für dich.


Zitat:

• Keine Aussage über soziales Verhalten (außer „Sein Verhalten gegenüber...“). Reicht das, evtl. aufgrund der kurzen Tätigkeit, aus?



Das sollte hier ausreichen.


Zitat:

Fehlender Kündigungsgrund.
Gekündigt wurde in erster Linie aufgrund des Miteinander zum Bürokollegen. Der jedoch (nicht beweisbar) auch zu anderen Kollegen durch Mobbing gegen mich für geringe Antipathie sorgte.
In zweiter Linie aufgrund des Arbeitstempos (der Umfang der geleisteten Arbeit wurde jedoch nicht betrachtet, notfalls würd ich hierauf klagen sofern für das Zeugnis erforderlich).
Da man entweder dem Bürokollegen oder mir hätte kündigen müssen (letzteres war einfacher), schlug ich folgende Formulierung vor:
„Herr xxx verlässt die Gebäudewirtschaft aufgrund einer betriebsinternen Abwägung.“
Ist es besser, bzw. wie „schlimm“ ist es, keinen Grund anzugeben?



Der Leser geht davon aus dass es sich um eine Probezeitkündigung handelt und diese braucht keine Begründung. Gleichwohl wäre ein Zusatz wie betriebsbedingt für dich von Vorteil.


Zitat:

Wie schlimm ist in meinem Fall die fehlende Dankesformel? Macht es das Zeugnis zunichte?

Wie schlimm ist das nicht genannte Bedauern? Oder ist das weniger schlimm, weil ja offenbar sie gekündigt haben?

• …wünschen wir ihm viel Erfolg…. Anstatt „weiterhin (viel) Erfolg“ (oder evtl. ganz ohne Erfolg zu nennen?). Wäre der Rest des Zeugnisses nicht Note 2, hieße es ich habe total versagt…Aber so, widerspricht sich das doch !?




Der Schlussformulierung eines Arbeitszeugnisses hat vereinfacht gesagt die Funktion das zuvor gesagte zu bestätigen. Da wo diese vom Leser erwarteten Bestätigungen nicht getätigt werden wird dem zuvor gesagten quasi widersprochen.
Zudem kommt der Schlussformulierung eine besondere Bedeutung zu weil regelmäßig bestätigt wird dass auf ihre einzelnen Aussagen kein Rechtsanspruch besteht.

Im vorliegenden Fall findet der Leser den (vermeintlichen?) Grund für diese Probezeitkündigung tatsächlich in der Schlussformulierung. Der fehlende Dank ist ja vielleicht noch zu verschmerzen, dass dein Ausscheiden aufgrund von nicht generierten Arbeitserfolgen ausdrücklich nicht bedauert wird aber nicht.


Zitat:

Wer möchte kann hier das ganze Zeugnis lesen: [Link nur für registrierte Nutzer sichtbar]

Ich freue mich über eure Hilfe und Bewertung hierzu !

Gruß
Kai



Den Zeugnistext habe ich mir angesehen, er ist recht knapp gehalten was jedoch der kurzen Betriebszugehörigkeit geschuldet ist. Allerdings geht darin einiges durcheinander... auch was den Aufbau bzw. die Reihenfolge angeht. Zudem fällt die inkonsequente Wahl der Personalpronomen (wir/ich) auf. Das kann/wird zu der Ansicht führen dass die für sich gesehen positive allg. Leistungsbeurteilung von den anderen Vorgesetzten nicht mitgetragen wird.
_________________
Schöne Grüße
Wolf
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