Fragen zum Bewerbungsanschreiben als Fotographin

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Esined
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Anmeldungsdatum: 14.05.2013
Beiträge: 1
Fragen zum Bewerbungsanschreiben als Fotographin
14.05.2013 11:28
Hallo Leute,

ich bräuchte glaub ich mal etwas hilfe Wink

zurzeit mache ich noch die fachhochschulreife richtung gesundheit und soziales, leider ging es mir aufgrund von depressionen sehr schlecht im letzten halben jahr und ich habe mir viele unentschuldigte fehlzeiten eingebrockt, weshalb ich eventuell von der schule fliegen könnte.
ich habe bereits ein jahr in einem kindergarten für behinderte kinder gearbeitet, ein halbes in einer integrativen krippe und ein halbes in einem offenen kindergarten / familienzentrum... dadurch habe ich viel erfahrung im sozialen arbeitsbreich.
jedoch möchte ich mich umorientieren und eine ausbildung zur fotographin machen.

ich habe noch eine freie stelle entdeckt und möchte nun eine bewerbung erstellen, dies fällt mir aufgrund der vorgeschichte recht schwer.

übrigens habe ich mal ein dreiwöchiges praktikum bei tv 38 gemacht und meine mutter ist mediengestalterin, weshalb ich bereits erfahrungen mit technik und planung und medienbereich habe... leider sind mir hierfür keine zufriedenstellenden formulierungen mehr eingefallen :/

hier meine bisherigen formulierungen (ich weiß, es sind noch zu viele, aber ich konnte mich nicht entscheiden):




Sehr geehrter Herr xx,

durch das Telefonat am 14. Mai habe ich erfahren, dass Sie für das kommende Ausbildungsjahr einen Ausbildungsplatz zur Fotografin anbieten. 

Zurzeit besuche ich die BBSx in xx, die ich im Juni diesen Jahres voraussichtlich mit der Fachhochschulreife, in der Fachrichtung Gesundheit und Soziales, abschließen werde.

Nach dem erlangen meines Realschulabschlusses arbeitete ich ein Jahr freiwillig in einer heilpädagogischen Kindertagesstätte.
Zusammen mit dem einjährigen Praktikum, in der elften Klasse der Fachoberschule, konnte ich viel positive Arbeitserfahrung im sozialpädagogischen Bereich sammeln.
Dennoch entschied ich mich für einen Ausbildungswechsel, da es die Fotografie ist, die mich fasziniert und die ich hauptberuflich ausleben möchte.

Für mich ist dieser Beruf besonders interessant, da ich meine Erfahrung mit Menschen positiv beim Planen der Termine, mit Kunden nutzen kann, und ich Freude an allen Arbeitsprozessen, bis hin, zum abschließenden Bearbeiten der Bilder zeige.

Einen Großteil meiner Freizeit gestalte ich, indem ich auf die Suche nach neuen Motiven gehe, sei es durch die Interaktion mit Menschen, oder das Beobachten und wahrnehmen der Umgebung, wobei es mein Antrieb ist, die Eindrücke und Emotionen des alltäglichen Geschehens darzustellen und zu dokumentieren. 

Über die Möglichkeit, mich Ihnen persönlich vorstellen zu können, freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

Denise xx




VIELEN DANK SCHONMAL AN ALLE DIE SICH DAMIT BEFASSEN!!! Smile
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Andreas Rimpler
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Anmeldungsdatum: 04.07.2012
Beiträge: 464
Wohnort: Duisburg
Zu: Fragen zum Bewerbungsanschreiben als Fotographin
19.05.2013 06:52
Hallo Esined,

bei einer Ausbildungsplatzbewerbung möchte ein Personalverantwortlicher in erster Linie wissen: Warum will die Person Fotographin werden?
Denn erfahrungsgemäß sind die Erfolgsaussichten einer ausbildung um so größer, je höher die Motivation des Bewerbers ist.

Bis Du endlich zu diesem Punkt kommst, hjat man aber bereits die Hälfte der Bewerbung durchgelesen. Präsentiere die Motivation direkt nach der Einleitung im zweiten Absatz.

Und wenn dich der Beruf schon so fasziniert, dann lasse es den Leser auch spüren. Schreibe weiter, was Du an diesem Beruf so toll findest. Fange mit dem Wesentlichen dieses Berufes an; und das ist nicht das Planen von Terminen, sondern die Möglichkeit "Eindrücke und Emotionen des alltäglichen Geschehens darzustellen und zu dokumentieren".

"... Mich fasziniert der Beruf der Fotografin. die Möglichkeit, Eindrücke und Emotionen des alltäglichen Geschehens darzustellen und zu dokumentieren. In meiner Freizeit gehe ich mit offenen Augen durch das Leben, immer auf der Suche nach ansprechenden Motiven. . . ."

Und anstelle der Darlegung, was du bislang gemacht hast und warum Du das ändern möchtest - zum einen ergibt sich das aus dem Lebenslauf, zunm anderen beschäftigt sich ein Personalverantwortlicher hiermit lieber im Vorstellungsgespräch - solltest du auch noch deine Stärken / Kompetenzen präsentieren UNd einen individuellen Bezug zum Ausbildungsbetrieb einbauen.

Was mich schließlich auch ein wenig irritiert, ist der Schreibstil. Gehören etwa Begriffe wie "Interaktion mit Menschen" zu Deinem normalen Sprachschatz? Bedenke, dass der Schreibstil auch zu dem Bewerber passen sollte.

Viele Grüße aus Duisburg
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