Kurze Tätigkeit verschweigen? Bin ratlos

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monabj
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Anmeldungsdatum: 29.10.2009
Beiträge: 1
Kurze Tätigkeit verschweigen? Bin ratlos
29.10.2009 11:39
Ratloser geht gar nicht.

Nachdem ich 5 Jahren in eine Firma verbracht habe wo Mobbing an der Tagesordnung war, fand ich "endlich" eine neue Arbeitsstelle. Ich bin immer davon ausgegangen, dass man im Vorstellungsgespräch so ehrlich wie nur möglich sein muss was seine Qualifikationen betrifft. Ich wäre allerdings niemals auf die Idee gekommen, dass für diese Firma das "Gesagte" kein Gewicht hat.

Am besten zähle ich mal die Punkte auf die im Bewerbungsgespräch gesagt wurden und was tatsächlich fakt ist:

1. Aussendienstaufbau/-betreuung (Aussendienst gibt es nicht und wird es nicht geben)
2. Kundenbetreuung (findet nicht statt, da Berichte über Interessentengespräch wichtiger sind)
3. Frage ob es für mich möglich wäre 2x im Jahr auf Messen anwesend zu sein (diese Frage habe ich mit Ja beantwortet, richtig ist aber dass nachdem ich hier anfing gesagt wurde, dass "man" wünscht, dass ich eine 50% Aussendiensttätigkeit ausübe - natürlich ist mein Gebiet im Ausland)
4. Frage wie ich zu Akquise stehe (habe wahrheitsgemäß geantwortet, da mir diese Tätigkeit nicht liegt und ich mir auch niemals vorstellen konnte Akquise zu machen. Fakt ist aber, dass meine Tätigkeit zu 95% telefonische Kaltakquise ist z.Zt. Ich werde sozusagen gedrängt, Termine vor Ort zu machen)
5. Befristeten Vertrag von 1 Jahr (normal - annormal ist das Versprechen, dass dieser automatisch in eine unbefristete Tätigkeit umgewandelt wird. Da mein Arbeitgeber Angst davor hat Leute nicht mehr loszuwerden, bekommt niemand diesen unbefristeten Vertrag - wird halt erneut verlängert aber befristet)
6. Habe zugesagt praktisch das gleiche zu verdienen, aber ohne 13. Monatsgehalt, da mir eine Gehaltserhöhung nach 1 Jahr zugesagt wurde. Auch dies kann ich mir aber abschminken.
7. Es gibt für die Aussendiensttätigkeit keine Umsatzbeteiligung wie üblich. Für mich würde es bedeuten Sonntag loszufahren und Freitag in der Nacht zurückzukommen. Die Woche danach Innendienst. Im Wechsel halt. Und das obwohl ich Kinder habe und dies rein theoretisch mich vor einem Riesenproblem stellt.

Hinzu kommen dann natürlich noch interne Probleme, wo ich mir wirklich sagen muss, dass ich definitiv nicht mehr 5 Jahren verlieren werde.

Von 10 Tätigkeiten die ich früher ausgeübt habe in meine frühere Firma - und die ich auch hier hätte ausführen sollen lt. Vorstellungsgespräch - könnte ich eigentlich nur noch 1 im Lebenslauf auflisten.

Habe also relativ schnell meine Entscheidung getroffen und suche nach eine neue Stelle.

Ratlos bin ich deshalb, weil ich nicht weiß wie ich dies erklären soll (wie formulieren) und ob ich nicht vielleicht doch besser 5 Monaten in diese Firma verschweigen soll. Es ist die einzige Firma in diese Branche hier. Einerseits möchte ich nicht dass man denkt ich wäre "flatterhaft", denn ich hab immerhin 5 Jahren in der Hölle verbracht, andererseits möchte ich auch nicht unbedingt lügen müssen.

Was würdet ihr machen?
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alda
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Zu: Kurze Tätigkeit verschweigen? Bin ratlos
29.10.2009 13:06
Du hast doch einen Arbeitsvertrag. Darin sollte doch auch stehen, wo du genau eingesetzt wirst usw. Zumindest bei mir steht das genau drin.

Was im Vorstellungsgespräch gesagt wurde, müsste ja erstmal belegt werden. Oder hast du für die Inhalte entsprechende Zeugen, die dabei waren? Sicherlich nicht Confused

Wie auch immer, die 5 Monate verschweigen kannst du nicht. 3 Monate wären da noch zulässig Wink

Du kannst im Vorstellungsgespräch sagen, dass du nicht dort eingesetzt wurdest, wie vertraglich vereinbart. Darum suchst du eine neue Stelle, bei der du deine Fähigkeiten optimal einsetzen kannst. Achte aber darauf, dass du (auch wenn du Grund dazu hast) den alten Arbeitgeber nicht schlecht machst. Sowas kommt immer auf dich selbst zurück.
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