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Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Altenpflegerin

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Bewerbungsschreiben für ein duales ...Bewerbungsanschreiben Zweitstudium ...
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Nici25
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Anmeldungsdatum: 12.05.2013
Beiträge: 2

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Altenpflegerin
12.05.2013 10:19

Zitat:

Sehr geehrte Frau XXX,

vielen dank für das freundliche und informative Telefongespräch vom 10.05.2013, in diesem Gespräch habe ich erfahren, dass Sie einen Ausbildungsplatz für den Beruf der Altenpflegerin anbieten. Hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen als Altenplfegerin.

Aus meinen Lebenslauf heraus könne Sie feststellen das ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation begonnen habe. Jedoch bin ich zu der festen Überzeugung gekommen, dass meine berufliche Zukunft nicht in einem kaufmänischen Beruf liegt , sondern vielmehr im sozialen und medizinischen Bereich, weshalb ich mich nun neu orientieren möchte.

Als Grundlage für meine neue berufliche Orientierung besuche ich zurzeit die TÜV Rheinland Akademie, hier absolviere ich eine Weiterbildung zur Pflegehelferin in der Altenpflege, die ich im Oktober dieses Jahres erfolgreich abschließen werde.

Der Beruf der Altenpflegerin interessiert mich sehr, da mir das Wohlergehen älterer Menschen, welches auch die Betreuung und Pflege beinhaltet sehr am Herzen liegt. Durch meine Tätigkeit möchte ich den Menschen helfen, Ihren Alltag zu bewältigen und sie bei einer angenehmen Gestaltung dieses Alltages zu unterstützen.

Meine ersten Erfahrungen in der Altenpflege konnte ich in einem Ferienjob sammeln, zu meinen Aufgaben gehörten die Grundreinigung der Wohnungen, Essen reichen sowie die Gesaltung und Betreuung des Alltages der Menschen, im vergangenen Jahr war ich als Hauswirtschaftskraft im XXX Pflegedienst tätig zu meinen Tätigkeiten gehörten die Grundreinigungen der Wohnungen sowie das Wäsche waschen.

In meiner Weiterbildung zur Pflegehelferin in der Altenpflege werde ich ein Praktikum absolvieren das vom 12.08.2013 bis 07.10.2013 stattfindet, gern würde ich diese Chance nutzen um Sie von meinen Kenntnissen und Fähigkeiten zu überzeugen, um Ihre Entscheidung zu erleichtern mir einen Ausbildungsplatz anzubieten


Kann man das so lassen oder gibt es verbesserungsvorschläge danke!!!
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Andreas Rimpler
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Anmeldungsdatum: 04.07.2012
Beiträge: 384
Wohnort: Duisburg

Zu: Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Altenpflegerin
12.05.2013 14:24

Hallo Nici25,

das wichtigste bei dieser Bewerbung ist die Präsentation seiner Motivation. Warum Du diesen Beruf erlernen wirst, darüber schreibst Du aber erst dritten Absatz. Da man ja im lebenslauf sehen kann, was Du bislang gemacht hast und momentan machst, solltest Du diese beiden ersatzlos Absätze streichen. Dafür solltest du noch ein weniger konkreter auf Deinen Berufswunsch eingehen, in dem Du zum Beispiel ausführst, warum Dir das Wohlergehen der alten Menschen am Herzen liegt. Je mehr Du auf Deine Motivation eingehst, je konkreter Du die Wahl begründest, um so mehr kann man erkennen, dass Du es auch wirklich so meinst.

Zwei Punkte fehlen noch komplett: die Präsentation Deiner allgemeinen und der berufsbezogenen Stärken und ein individueller Bezug zum Ausbildungsbetrieb. Erst wenn beides drin ist, hast du eine runde Bewerbung.

Viele Grüße aus Duisburg
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Nici25
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Anmeldungsdatum: 12.05.2013
Beiträge: 2

Zu: Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Altenpflegerin
12.05.2013 15:38

aber ist es nicht von Vorteil zu begründen warum man z.B die Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation abgebrochen hat und stattdessen eine Ausbildung zur Altenpflegerin machen möchte?

Ebenso die Präsentation der allgemeinen und der berufsbezognene Stärken steht ja in jeder Bewerbung drin... jeder Pseronaler liest immer wieder..."Teamfähig, gutes Zeitmanagement etc."?? Ist das dennoch so erwünscht weil sowas kann man ja auch im Vorstellungsgesrpäch erfahren?!

Vielen Dank für deine Antwort Wink
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Andreas Rimpler
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Anmeldungsdatum: 04.07.2012
Beiträge: 384
Wohnort: Duisburg

Zu: Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Altenpflegerin
12.05.2013 15:59

Hallo Nici25,

im Bewerbungsverfahren muss man zunächst zwischen dem schriftlichen und dem mündlichen Teil unterscheiden. Im schriftlichen Teil interessieren einen Personalverantwortlichen zwei Punkte: warum will jemand einen bestimmten Beruf erlernen? Und welche Stärken bringt er hierfür mit?
Über die Hintergründe, zum Besipiel warum jemand etwas nicht mehr machen möchte, unterhält sich der Personalverantwortliche dann lieber im Vorstellungsgespräch. Da kann er dann über die Körpersprache und über Nachfragen leichter herausfinden, ob die Antworten auch stimmig sind.

Im Übrigen ist das bei der Anbahnung einer beruflichen Beziehung, einem Arbeitsverhältnis, ein wenig so, wie bei einer privaten Beziehung. Da möchte man ja auch weniger über Exe sprechen und warum die Beziehungen in die Brüche gegangen sind.
Bekommt der Personalverantwortliche das Gefühl, der Bewerb er will unbedingt diese Ausbildung und der will die unbedingt bei uns machen, ist ihm die Vergangenheit relativ egal.

Und bei Dir kommt ja noch die Besonderheit dazu, dass du zwischenzeitlich Mutter gworden bist, deshalb Dinge anders siehst, andere Stellenwerte hast, wie vor der Geburt. Wenn also der Personalverantwortliche liest, dass Du als Folge der Geburt über dein berufsleben nachgedacht hast und zum Ergebnis gekommen bist, einen neuen Weg einzuschlagen, warum sollte ihn da noch groß interessieren, warum es mit dem Studium nichts geworden ist?

Was nun die Stärken betrifft, so machen sie erst das Bild von einem Menschen vollständig. Wenn du Stellenanzeigen liest, wirst du feststellen, dass in den Profilen auch immer neben dem beruflichen Können Stärken genannt werden.
Ein Personalverantwortlicher möchte halt auch im schriftlichen Teil schon ein erstes Bild von dem Bewerber gewinnen.
Gerade bei einer ausbildungsplatzbewerbung kann der Bewerbe hier noch zusätzlich punkten, in dem er nicht nur allgemeingültige Stärken (teamfähig, selbstständig, ...) erwähnt, sondern auch und vor allem die berufsbezogenen, die man also in dem bestimmten Beruf besonders benötigt (bei einem Verkäufer etwa Kommunikationsstärke, der respektvolle Umgang mit dem Kunden). So kann man als ewerber zeigen, dass man bereits weiß, worauf es in diesem Beruf besonders ankommt, man sich also auch mit dem Berufsbild intensiv auseinandergesetzt hat, diesen Beruf einfach erlernen möchte.

Viele Grüße aus Duisburg
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