Fordert das Unternehmen von Ihnen die Angabe eines Gehaltswunsches,
so beziehen Sie sich immer auf Brutto-Jahresgehälter.
Ermitteln Sie zunächst Ihr aktuelles Jahresgehalt
als Basis für die Ermittlung Ihres gewünschten
Gehalts.
Berücksichtigen Sie anbei
auch weitere geldwerte Vorteile, wie:
- Weihnachtsgeld
- Urlaubsgeld
- vermögenswirksame Leistungen
- Übernahme von Kosten für Fort- und
Weiterbildungen
- zusätzliche Versicherungen
- Stellung eines Dienstwagens
- weitere Leistungen, wie Firmenrabatte, Aktienoptionen,
Beteiligungen usw.
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Nachdem Sie Ihr aktuelles Jahresgehalt berechnet haben,
informieren Sie sich über die üblichen Gehälter
bei der angestrebten Arbeitsstelle. Hierfür kann
man Zeitschriften und das Internet als Informationsquelle
heranziehen.
Allgemein wird das zukünftige Gehalt ca. 10 bis 15
Prozent über dem momentanen Gehalt angesetzt. Dies
entspricht in etwa einer Karrierestufe. Beachten Sie auch
zusätzliche Kosten, wie Miet- oder Fahrtkosten, die
beim Antritt der neuen Stelle entstehen.
Die Gehaltsvorstellungen werden am Ende des Anschreibens
angegeben. Wiederholen Sie noch kurz die wichtigsten Anforderungen
an die Stelle und nennen Sie dann Ihren konkreten Gehaltswunsch.
Geben Sie allerdings nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner
an!
Beispiel: "Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei
44 000,- Euro brutto im Jahr."
Sind Sie bei den weiteren geldwerten Vorteilen (siehe
oben) des Unternehmens nicht sicher, so verwenden Sie
Gehaltsspannen als Verhandlungsbasis.
Beispiel: "Meine Gehaltsvorstellungen liegen zwischen
44 000,- und 50 000,- brutto im Jahr." |