Phase 3: Selbstpräsentation

Phase 3: Selbstpräsentation

Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch

Diese Phase wird in der Regel eingeleitet mit der Bitte sich „kurz vorzustellen“ oder „etwas über sich zu erzählen“. Unterschätzen Sie diesen Abschnitt jedoch nicht! Denn hier können Sie durch geschickten Einsatz Ihrer Präsentation, das Vorstellungsgespräch in von Ihnen vorgegebene Richtungen führen.

In der Selbstpräsentation müssen Sie zentrale Argumente für Ihre Einstellung liefern. Verwenden Sie daher keine Standardpräsentation, sondern stimmen Sie Ihre Präsentation auf das Unternehmen und die zu vergebende Stelle ab!

Inhalte der Selbstpräsentation

Inhalte bilden Ihr beruflicher Werdegang sowie Ihre Stärken (Hard- und Softskills). Beachten Sie aber, dass eine bloße Nacherzählung Ihres Lebenslaufs nicht gefordert ist!

Sie müssen jede Stellenanforderung aufgreifen und mit konkreten und verständlichen Beispielen Ihre Eignung belegen. Arbeiten Sie Aufgaben und Tätigkeiten heraus, die für die Stelle wichtig sind oder wichtig sein könnten. Hilfestellungen bieten Ihre Leistungsbilanz und die bereits im Vorfeld analysierte Stellenanzeige.

Als Reihenfolge für Ihren beruflichen Werdegang ist die antichronologische Form zu empfehlen. Beginnen Sie mit der aktuellen Tätigkeit und gehen Sie dann zurück bis zu Ihrer Ausbildung. Achten Sie auf den „roten Faden“ und lassen Sie keine Langeweile aufkommen!

Versuchen Sie das Augenmerk unauffällig auf bestimmte Lebensabschnitte oder Aufgabengebiete zu richten. Dadurch provozieren Sie Fragen und können so das Vorstellungsgespräch führen!

Der Umfang der Selbstpräsentation sollte sich auf ca. 5 Minuten belaufen. Es ist jedoch zu empfehlen, neben dieser Version, noch eine 1-minütige Kurzvorstellung zu verfassen.

Im Folgenden sind einige Tipps für die Selbstpräsentation noch einmal kurz zusammengefasst.

  • Verwenden Sie die antichronologische Reihenfolge
  • Greifen Sie jede Stellenanforderung auf
  • Argumentieren Sie mit konkreten und verständlichen Beispielen
  • Beschreiben, nicht bewerten
  • Achten Sie auf den "roten Faden"
  • Bleiben Sie glaubwürdig (keine Übertreibungen)
  • Lassen Sie keine Langeweile aufkommen
  • Vermeiden Sie Negativformulierungen (bspw. "... habe ich keine Probleme.")